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WisdomTree: Umfrage – Kryptowährungen bei Investoren beliebt, die Finanzberatung in Anspruch nehmen

Eine von WisdomTree in Auftrag gegebene Studie hat ergeben, dass mehr als acht von zehn (84 Prozent) Schweizer Beratern mit ihren Kunden über eine Investition in Kryptowährungen gesprochen haben.

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Jason Guthrie, Head of Digital Assets, Europe, WisdomTree


Dabei beabsichtigt ein Fünftel der Kunden (22 Prozent), unabhängig von der Beziehung zu ihren Beratern in die Anlageklasse zu investieren.

Im Rahmen dieser von der unabhängigen Forschungsagentur CoreData Research durchgeführten Studie wurden 600 professionelle Investoren in Europa befragt, von Wholesale-Finanzberatungsunternehmen bis hin zu Vermögensverwaltern und Family Offices Die Investoren, die an der Umfrage teilgenommen haben, verwalten ein Vermögen von ca. 400 Milliarden Euro.

Obwohl die Regulierungslandschaft ein herausforderndes Umfeld für Schweizer Finanzberater und ihre Kunden schaffen könnte, wird die Regulierung derzeit nicht als grösstes Hindernis für Allokationen betrachtet. 42 Prozent der Schweizer Finanzberater gaben an, Volatilität sei der häufigste Grund dafür, dass sie noch keine Allokationen in Kryptowährungen getätigt hätten. Die nächsten häufigsten Hindernisse für Schweizer Finanzberater sind ein Mangel an innerem Wert und ein Mangel an Regulierung. Bei beiden handelt es sich mit je 30 Prozent um bedeutende Barrieren im Hinblick auf eine Kapitalanlage in Kryptowährungen.

Sowohl das Bewusstsein für digitale Assets als auch die Investitionen in die Anlageklasse sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Viele professionelle Investoren sind mit der Rolle von digitalen Assets in einem Portfolio vertraut. Fast die Hälfte (42 Prozent) der Schweizer Berater sind davon überzeugt, dass digitale Assets aufgrund ihrer geringen Korrelation als Diversifizierung im Portfolio genutzt werden können. Weitere 28 Prozent der Schweizer Berater sind der Ansicht, dass sie als Schutz vor Störungen im weltweiten Finanzsystem einsetzbar sind. Eine Allokation in Kryptowährungen von ein bis zwei Prozent wurde von über der Hälfte (54 Prozent) der Schweizer Berater als angemessen betrachtet.

Jason Guthrie, Head of Digital Assets für Europa bei WisdomTree, kommentiert: „Kryptowährungen sind neue Vermögenswerte und können in Portfolios auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden. Bei einer Kategorisierung aller Assets auf dieselbe Weise werden Nuancen und unterschiedliche Anwendungsfälle von Coins ignoriert. Coins mit einer extrem hohen Marktkapitalisierung, wie Bitcoin und Ether, unterscheiden sich deutlich von der grossen Auswahl an Altcoins, die auf dem Markt verfügbar sind. Trotz der diesjährigen Volatilität hat die Nachfrage nach digitalen Assets nicht nachgelassen. Deshalb müssen Berater vorausschauend handeln und sicherstellen, dass die Portfolios ihrer Kunden effektiv verwaltet und die Risiken bei Investments in diese neue Anlageklasse minimiert werden.“

Auf die Frage nach der Risikobereitschaft seit Beginn der COVID-19-Pandemie gab fast die Hälfte (47 Prozent) der Berater in Europa an, dass ihre Kunden risikoreichere Investitionen anstrebten. Grund dafür könnten möglicherweise die steigende Inflation und niedrige Zinsen sein. In der Schweiz beobachteten 46 Prozent der Befragten einen Anstieg der Nachfrage nach risikoreicheren Anlagen, während 32 Prozent die Risikobereitschaft als unverändert wahrnahmen.

Aufgrund der hohen Volatilität auf dem Markt für Kryptowährungen im Jahr 2021 wird es für Berater immer wichtiger, dass sie ihre Kunden durch Informationsmaterial und Research unterstützen können.

Jason Guthrie kommentiert abschliessend: „In Europa stellen wir fest, dass die Berater einen Zugang zu Kryptowährungs-ETPs ermöglichen und ihre Kunden so bei der Stange halten. Doch für die meisten Finanzberater stellt dies immer noch eine Herausforderung dar. Eine Investition über ETPs ermöglicht ein Engagement in dem zugrunde liegenden Vermögenswert, ohne dass der Investor dazu öffentliche oder private Schlüssel verwalten muss. Die Kunden brauchen sich also keine Gedanken um die Aufbewahrung von Coins in digitalen Wallets zu machen und erhalten zudem besseren Zugang zu Beratungsdienstleistungen und Informationsmaterial. Wenn die Kunden eines Beraters vorhaben, unabhängig von der Beziehung zu ihrem Berater in Kryptowährungen zu investieren, sollte sich der Berater über die Anlageklasse informieren und seinen Kunden den Weg zu Kryptowährungen weisen – das minimiert das Kapitalrisiko. Risikomanagement und Information sollten Priorität haben, vor allem bei einer so neuen und sich schnell entwickelnden Anlageklasse.“

Quelle: ETFWorld

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