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UBS : 2Q17-Reingewinn steigt 14% auf CHF 1,2 Milliarden

Bereinigter1 Vorsteuergewinn CHF 1,7 Milliarden; verwässertes Ergebnis pro Aktie CHF 0.31 . …

Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer


Bereinigter1 Vorsteuergewinn CHF 1,0 Milliarden im globalen Wealth Management, plus 15% gegenüber Vorjahresquartal

Bereinigte1 Rendite auf Eigenkapital abzüglich Goodwill und anderer immaterieller Vermögenswerte 11,4% oder 15,9% ohne latente Steueransprüche2

Erstes Halbjahr 2017: Bereinigter1 Vorsteuergewinn CHF 3,6 Milliarden, plus 19% im Vorjahresvergleich; den Aktionären zurechenbarer Reingewinn CHF 2,4 Milliarden, plus 40% im Vorjahresvergleich; verwässertes Ergebnis pro Aktie CHF 0.64

Harte Kernkapitalquote 13,5% (CET1, vollständig umgesetzt) und Leverage Ratio des harten Kernkapitals (CET1) 3,7%

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UBS erzielt im zweiten Quartal ein starkes Ergebnis. Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 14% auf CHF 1174 Millionen. Der bereinigte1 Gewinn vor Steuern liegt bei CHF 1675 Millionen und der ausgewiesene Vorsteuergewinn bei CHF 1502 Millionen, womit beide weitgehend unverändert blieben. Per 30. Juni 2017 erzielte UBS annualisierte Nettokosteneinsparungen von CHF 1,8 Milliarden. Damit ist die Bank auf Kurs, das angestrebte Sparziel von CHF 2,1 Milliarden bis Ende 2017 zu erreichen.

Im globalen Wealth Management stieg der bereinigte1 Vorsteuergewinn gegenüber dem Vorjahr um 15%. Treiber dafür waren die erhöhte Kundenaktivität, gestiegene US-Dollar-Zinsen, höhere verwaltete Vermögen sowie weitere Fortschritte bei Mandaten und im Kreditgeschäft. Die sehr starken Ergebnisse stützen sich auf Wachstum in allen Ertragskategorien sowie strikte Kostendisziplin. Die Investment Bank verzeichnete hohe Erträge im Bereich Corporate Client Solutions und erzielte eine annualisierte bereinigte1 Rendite auf zugeteiltem Eigenkapital von 18%, obwohl die tiefe Marktvolatilität vor allem bei Foreign Exchange, Rates and Credit Auswirkungen zeigte. Der bereinigte1 Vorsteuergewinn von Personal & Corporate Banking ging aufgrund tieferer Nettozinserträge infolge des anhaltenden Negativzinsumfelds erwartungsgemäss zurück, was durch höhere transaktionsbasierte Erträge und wiederkehrende Nettogebühren teilweise kompensiert wurde. Die annualisierte Wachstumsrate des Nettoneugeschäftsvolumens im Privatkundengeschäft erreichte den höchsten Stand in einem zweiten Quartal seit zehn Jahren, und die Anzahl der seit Jahresbeginn akquirierten Neukunden stieg auf ein Rekordhoch. Die von Asset Management verwalteten Vermögen erreichten mit CHF 703 Milliarden den höchsten Stand seit neun Jahren. Die starken Nettoneugelder von CHF 10 Milliarden (ohne Geldmarkt) entfielen vor allem auf passive Strategien. Die annualisierte bereinigte1 Rendite auf Eigenkapital abzüglich Goodwill und anderer immaterieller Vermögenswerte für den Konzern belief sich auf 11,4% oder 15,9% ohne latente Steueransprüche.2

Das harte Kernkapital (CET1) von UBS erhöhte sich auf Basis einer vollständigen Umsetzung um CHF 0,6 Milliarden auf CHF 31,9 Milliarden, hauptsächlich aufgrund der Gewinnentwicklung im zweiten Quartal. Die risikogewichteten Aktiven (RWA) stiegen um CHF 15 Milliarden auf CHF 237 Milliarden. Diese Zunahme ist primär die Folge von regulatorisch bedingten Anpassungen der Methodologie und regulatorischer Inflation, welche mehrheitlich die zu erwartenden RWA-Erhöhungen nach Finalisierung des Basel-III-Regelwerks vorwegnehmen. Die Kapitalposition ist weiterhin stark, mit einer harten Kernkapitalquote (CET1) von 13,5% auf Basis einer vollständigen Umsetzung und einer Leverage Ratio des harten Kernkapitals (CET1) von 3,7%. Das gesamte verlustabsorbierende Kapital beläuft sich auf CHF 74 Milliarden.

«In Anbetracht der Marktbedingungen haben wir im zweiten Quartal ein sehr gutes Ergebnis erzielt und ein starkes erstes Halbjahr abgeliefert. Besonders unser globales Wealth Management erzielte ein hervorragendes Resultat. Die Ergebnisse zeigen einmal mehr die Vorteile unseres diversifizierten Geschäftsmodells, das uns erlaubt, über den Zyklus und bei unterschiedlichen Marktbedingungen profitabel und nachhaltig zu wachsen.» Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer


 

1 Siehe «Bereinigte Ergebnisse» am Ende dieser Mitteilung.

2 Ohne Berücksichtigung von latentem Steueraufwand / latenten Steuergutschriften im Zusammenhang mit dem den Aktionären zurechenbaren Reingewinn und ohne Berücksichtigung von nicht als Kernkapital (CET1) anrechenbaren latenten Steueransprüchen im Zusammenhang mit dem Eigenkapital abzüglich Goodwill und anderer immaterieller Vermögenswerte.

Quelle: AdvisorWorld.ch

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