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SPDR Strategie Espresso: Positionierung in globalen Aktien bei Unsicherheiten

SPDR : Die Rückkehr von Low Volatility

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SPDR Strategie Espresso: 07. Oktober 2020


Low Volatility Strategien zeigten im September eine Überperformance, da die globalen Aktien, nachdem sie ihre Allzeithochs von vor der Krise wieder erreicht hatten, erneut einen Rückgang erlebten.(1)

Anleger, die sich anlässlich der anstehenden US-Wahlen und dem weiterhin unklaren Verlauf der COVID-19 Pandemie vor steigender Unsicherheit sorgen, könnten einen Low Volatility Ansatz in Erwägung ziehen.

SPDR bietet bereits seit langem Low Volatility Engagements für die USA und die Eurozone. Jetzt ermöglicht der ETF-Anbieter Anlegern, die durch Maximierung der geografischen Diversifizierung ihre Portfolios risikoärmer gestalten wollen, zusätzlich eine Global Low Volatility Strategie.

Globale Aktien erlebten Anfang 2020 – beim Ausbruch von COVID-19 und dem damit verbundenen Stillstand großer Teile der Wirtschaft – einen erheblichen Rückgang. Ende August waren die globalen Aktien (MSCI World) jedoch zu ihren Allzeithochs von vor der Krise zurückgekehrt und legten im bisherigen Jahresverlauf um 5,34% zu (2).

Zu diesem Zeitpunkt (25. August 2020) stellten wir bereits in unserem Strategie Espresso die Frage, ob es mit dieser Erholung nicht vielleicht etwas „zu schnell und zu weit“ ging. Dabei deuteten wir an, dass Anleger, die lange bei diesen Bewertungen bleiben wollen, „eine Allokation mit global niedriger Volatilität in Betracht ziehen könnten, um sich gegen die negativen Auswirkungen der anhaltenden Unsicherheit zu positionieren“. Und tatsächlich ging der MSCI World Index im September um 3,45% zurück, während der STOXX® Global Low Risk Weighted Diversified 200 Index (im Folgenden als „Global Low Volatility“ bezeichnet) diese Entwicklung um 1,74% übertraf (3).

Allerdings haben viele Anleger diese Gelegenheit möglicherweise verpasst. Denn während der COVID-19-bedingten Verkäufe im ersten Quartal lieferten Low Volatility Strategien untypischerweise nicht denselben Schutz gegen Rückgänge, den sie normalerweise bieten.

Dies lässt sich weitgehend auf die besonders eigentümlichen Charakteristika der Auswirkungen von COVID-19 auf die Aktienmärkte zurückführen. Eine sorgfältige Untersuchung der Renditen von Global Low Volatility Ansätzen in der Vergangenheit zeigt, dass die Performance vom März 2020 wahrscheinlich ein Ausreißer war und dass die neuere Performance (September 2020) eher mit den charakteristischen Entwicklungen übereinstimmen sollte.

Die Abbildungen 1 und 2 zeigen das Verhältnis der relativen (Über-)Renditen eines Global Low Volatility Ansatzes und dem der marktkapitalisierungsgewichteten Benchmark STOXX® Global 1800 Index  während der letzten 15 Jahre auf monatlicher (Abbildung 1) und jährlicher (Abbildung 2) Basis.

In beiden Fällen besteht eine starke negative Korrelation zwischen den Überrenditen des Global Low Volatility Ansatzes und dem der marktkapitalisierungsgewichteten-Benchmark. Dies würde darauf hindeuten, dass Global Low Volatility in Zeiten eines Marktabschwungs in der Vergangenheit Outperformance erzielte (und umgekehrt). Ein Blick auf die jeweiligen Korrelationskoeffizienten deutet auf eine starke Wechselbeziehung hin (monatlich 0,57, jährlich 0,72).

Wie bereits im August erläutert, sind wir der Meinung, dass die Erholung Aktienanleger ermutigen sollte. Allerdings bleiben einige Faktoren, die Anlegern Sorgen hinsichtlich der Aktienkurs-Sensitivität auf den gegenwärtigen Niveaus bereiten könnten (z.B. der Ausgang der US-Wahlen und die anhaltende Ungewissheit im Zusammenhang mit COVID-19), weiterhin vorerst offen. Vorsichtige Anleger könnten beginnen, einen Ansatz mit niedriger Volatilität zu bevorzugen, insbesondere da Strategien wie Global Low Volatility hinsichtlich der relativen Performance zu ihren historischen Trends zurückgekehrt sind. Anleger, die einen diversifizierten Ansatz suchen, um lange bei diesen Bewertungen zu bleiben, können eine Global Low Volatility Allokation in Betracht ziehen, um sich gegen die negativen Auswirkungen der anhaltenden Unsicherheit zu positionieren.

Wie man dieses Thema spielt:

SPDR bietet eine Reihe von Low Volatility Strategien, die einer einfachen und zugleich wirksamen Methodik folgen. Mit einem einzigen simplen Trade können Anleger mit dem SPDR® STOXX® Global Low Volatility UCITS ETF, der jetzt an der Euronext Amsterdam und der Londoner Börse gehandelt wird, eine defensive Haltung bei ihren globalen Aktienallokationen einnehmen.

07-10-20 SPDR ETF


[1] Quelle: Bloomberg Finance L.P. per 30. September 2020

[2] Quelle : Bloomberg Finance L.P. per 30. September 2020

[3] Quelle : Bloomberg Finance L.P. per 30. September 2020

 

Quelle: ETFWorld.ch

 

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