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SPDR Strategie Espresso: Den Nutzen der Dividendenstabilität erkennen

SPDR : Unserer Meinung nach sollten sich Faktorinvestoren für einen Markt positionieren, der sein Augenmerk auf langfristige Fundamentaldaten legt.

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SPDR Strategie Espresso: 21. April 2020


Da COVID-19 weiterhin die Wirtschaft bedroht, eignet sich die Methode der Dividendenaristokraten gut, um die stabilsten Dividendenauszahler ins Visier zu nehmen.

Die Geschwindigkeit und Enge des jüngsten Marktabschwungs sowie die große Anhäufung von Bargeldbeständen lassen auf einen Markt schließen, der nicht auf Fundamentaldaten basiert. Seit Ende Februar sind die Anlegerportfolios gezwungen, den Belastungen, die durch den weltweit koordinierten gesellschaftlichen Lockdown verursacht werden, standzuhalten. Während die Auswirkungen auf die entwickelten Marktwirtschaften noch lange nicht überwunden sind, scheinen die Aktien der Industrieländer den ersten Schock verdaut zu haben.

Portfolios, die zur Erzielung von Einkommen investieren, sehen sich in einem Umfeld, in dem soziale Umbrüche die Realwirtschaft erschüttert haben, besonders mit der Frage „Wie stabil sind die Dividenden?“ konfrontiert. Der Rückgang der Verbrauchernachfrage in einer Zeit hoher Unternehmensverschuldung hat viele Anleger dazu veranlasst, sich die Frage zu stellen, ob die Unternehmen weiterhin die erforderlichen Cashflows generieren werden, um regelmäßige Bardividenden an die Aktionäre auszuschütten.

Da die wirtschaftlichen Auswirkungen der globalen Pandemie die Dividenden weiterhin bedrohen, ist die Investment-Methode der Dividendenaristokraten besonders gut geeignet, die stabilsten Dividendenzahler ins Visier zu nehmen. Primäre Komponente bei der Aktienauswahl in dieser Strategie ist die langfristige Erfolgsbilanz (5-20 Jahre in Folge) bei der Aufrechterhaltung (oder Erhöhung) der regelmäßigen Bardividende, die an Aktionäre ausgeschüttet wird. Unternehmen, die in der Lage sein werden, ihre Dividendeneinnahmen aufrechtzuerhalten, werden dies in ihren Gewinnberichten bekräftigen wollen. Daher stellt die Gewinnsaison des 1. Quartals eine interessante Gelegenheit für Strategien wie die der Dividendenaristokraten dar, da sie auf diese Firmen abzielen.

Was das regionale Exposure anbelangt, so bevorzugen wir weiterhin die USA auf einer relativen Basis für Aktienanleger. Die USA hinken zwar einigen entwickelten europäischen Volkswirtschaften (z.B. Deutschland) hinterher und weisen auch zu einigen asiatischen Ländern (z.B. China und Südkorea) bereits einen Rückstand bei der Wiederöffnung auf, dennoch glauben wir, dass die zugrundeliegende fundamentale Stärke (vor der Pandemie) die Widerstandsfähigkeit und Erholung der US-Aktienpreise unterstützen wird, sobald der Markt zu seinen Fundamentaldaten zurückkehrt.

Nach der Neugewichtung der US-Dividendenaristokraten im Januar hat ein durchschnittliches Unternehmen seine Dividende 37 Jahre in Folge erhöht. Darüber hinaus haben 51 Titel ihre Dividende seit über 40 Jahren erhöht.

Anlegern, die über eine Überbewertung des US-Dollars besorgt sind – die zum Teil durch eine zunehmende Anhäufung von auf Dollar lautenden Bargeldbeständen verursacht wird – bietet der SPDR® S&P® U.S. Dividend Aristocrats EUR Hdg UCITS ETF Zugang zur US-Aktien-Dividendenstory mit einem Exposure, das vollständig gegenüber dem Euro abgesichert ist.

Die Grundlage der Strategien der Dividendenaristokraten ist die langfristige Dividendenbilanz. Aus diesem Grund ist man in diesen Strategien zwar nicht vor Dividendenkürzungen gefeit, doch ist es nach wie vor wichtig, dass die Anleger den Wert der Dividendenstabilität erkennen. Diese Indexfamilie ist für das aktuelle Umfeld einzigartig positioniert, da sie Unternehmen auswählt, deren Managementteams nachweislich bestrebt sind, regelmäßige Bardividenden zu erhalten.

Quelle: ETFWorld.ch

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