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Marktkommentar von State Street zum Ausgang des Referendums in Italien

Michael Metcalfe, Leiter Macro Strategy bei State Street Global Markets, und Antoine Lesné, EMEA Leiter SPDR ETF Strategy bei State Street Global Advisors, bewerten den Ausgang des italienischen Referendums wie folgt:…

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Antoine Lesné


Metcalfe kommentierte: „Schon vor dem Referendum waren die Märkte hinsichtlich des politischen Risikos in Europa verunsichert. Diese Unsicherheit ist jetzt noch einmal erheblich gestiegen. Mit dem „Nein“ werden italienische Neuwahlen im Jahr 2017 wahrscheinlicher und angesichts der Popularität der Fünf Sterne-Bewegung und ihrer Haltung zu Europa führt dies zu einem deutlichen Risikoaufschlag auf italienische Papiere. Das einzig Gute auf kurze Sicht ist lediglich, dass italienische Aktien und Anleihen zum Teil dieses Ergebnis antizipiert haben, sodass sie sich im vergangenen Monat bereits unterdurchschnittlich entwickelten. Der Euro selbst aber dürfte weiter schwächeln, denn nächstes Jahr stehen vier wichtige Wahlen an, von denen die meisten sowohl Überraschungen bringen oder auch zu Verwerfungen führen könnten.“

Lesné kommentierte: „Vermutlich steigen die italienischen Spreads jetzt erst einmal um etwa 10-20 Basispunkte. Mittelfristig besteht dann die Hoffnung auf einen Rückgang auf ungefähr 150-160 Basispunkte im Vergleich zur zehnjährigen deutschen Bundesanleihe. Mit der Abstimmung ist der Weg für weitere Protestwahlen in Europa geebnet und die Erinnerung geweckt, dass uns politische Risiken in 2017 erwarten werden. Diese Risiken machen Volatilitätsmanagement im Rahmen der langfristigen Portfoliostrukturierung weiterhin notwendig.“

Quelle: ETFWorld.ch

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