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Lyxor ETF-Barometer April 2015: Die Zuflüsse auf den europäischen ETF-Markt hielten auch im März 2015 an

Die Zuflüsse auf den europäischen ETF-Markt hielten auch im März 2015 an. Die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 8,1 Milliarden Euro und lagen damit fast 48% über dem 1-Jahres-Durchschnitt….


Marlène Hassine – Head of ETF Research – Lyxor ETF


ETF-Barometer April 2015 von Lyxor


Das nun insgesamt in ETFs verwaltete Vermögen ist im Vergleich zum Jahresende 2014 um 22 Prozent gestiegen und liegt bei 441 Milliarden Euro, inklusive eines deutlich positiven Markteinflusses in Höhe von 15,3%*. Dabei konnten vor allem ETFs auf europäische und asiatische Aktienindizes sowie der Anleihebereich von einem freundlichen Marktumfeld profitieren.

– Die Nettomittelzuflüsse in ETFs, die Aktienindizes abbilden, erreichten nur noch 3,8 Milliarden Euro und lagen damit 15 Prozent über dem 1-Jahres-Durchschnitt. Investoren bevorzugten dabei europäische und asiatische Aktien- ETFs, die weiterhin von der aktuellen Geldpolitik profitieren. Europäische Aktien-ETFs erreichten Nettomittelzuflüsse in Höhe von 5,5 Milliarden Euro und lagen damit nur um 3% unter dem 5,7 Milliarden Rekordhoch aus dem Januar 2015. Asiatische Aktien-ETFs erreichten mit Nettomittelzuflüssen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro einen 1-Jahres-Rekord. Im Gegensatz dazu kam es bei Aktien-ETFs auf US-amerikanische Indizes im zweiten Monat in Folge zu Rückflüssen, diese lagen nun auf einem Rekordlevel in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Vor dem Hintergrund möglicher Zinssteigerungen in den USA kam es bei ETFs auf Aktienindizes der Schwellenländer zu Rückflüssen in Höhe von 593 Millionen Euro.

– Die Nettomittelzuflüsse in ETFs auf Anleiheindizes bleiben mit 4,2 Milliarden hoch und lagen damit um 83% über dem 1-Jahresdurchschnitt, der bei 2,3 Milliarden Euro liegt. Von der für die Kreditmärkte zusätzlich bereitgestellten Liquidität der EZB konnten vor allem ETFs auf Unternehmensanleihen profitieren. ETFs auf Hochzinsanleihen profitieren von der Jagd vieler Investoren nach Renditequellen in einem Umfeld sehr niedriger bzw. negativer Zinsen und verzeich- neten daher hohe Nettomittelzuflüsse.

– Rohstoff-ETFs bestätigten ihre Trendwende im März 2015 mit Zuflüssen in Höhe von 197 Millionen Euro, was im Wesentlichen auf Zuflüsse in marktbreite Indizes und den sich stabilisierenden Ölpreis zurückzuführen ist.

Quelle: ETFWorld.ch

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