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Lyxor ETF Barometer : Aktuelle ETF-Trends in Europa für Juni 2017

Der ETF-Markt konnte seinen Aufwärtstrend im Juni fortsetzen. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich im Verlauf des Monats auf 8,5 Milliarden Euro…….


Marlène Hassine – Head of ETF Research – Lyxor ETF


Das insgesamt in ETFs verwaltete Vermögen stieg im Vergleich zum Jahresende 2016 um zwölf Prozent auf nun 578 Milliarden Euro, inklusive eines positiven Markteinflusses in Höhe von zwei Prozent. Erstmals seit September 2016 konnten Anleihe-ETFs höhere Zuflüsse verbuchen als Aktien-ETFs.

Die Zuflüsse in Aktien-ETFs betrugen vier Milliarden Euro; dabei wurden exportorientierte Länder und Sektoren vor dem Hintergrund des stark steigenden Euros verkauft. In diesem Kontext vielen die Zuflüsse in europäische Aktien-ETFs deutlich auf 860 Millionen Euro. Bei US-amerikanischen Aktien-ETFs kam es trotz eines gemischten Umfeldes zu Zuflüssen in Höhe von 392 Millionen Euro. Auch die Zuflüsse in globale Aktien-ETFs verlangsamten sich auf nun 634 Millionen Euro. Bei Asien-Pazifik Aktien-ETFs kam es aufgrund attraktiver Bewertungen zu hohen Zuflüssen in Höhe von 866 Millionen Euro. Aktien-ETFs der Schwellenländer verzeichneten mit 1,4 Milliarden Euro ebenfalls Zuflüsse, wobei sich diese erneut im Wesentlichen auf marktbreite Indizes konzentrierten. Smart BetaETFs verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 584 Millionen Euro. Income-ETFs fanden den Weg zurück in den positiven Bereich mit Zuflüssen in Höhe von 181 Millionen Euro, wogegen es bei Value-ETFs nur noch zu Zuflüssen in Höhe von 294 Millionen Euro kam.

 Zuflüsse in Anleihe-ETFs stiegen auf 4,5 Milliarden Euro, was dem höchsten Niveau seit Juli 2016 entspricht. Unternehmensanleihen-ETFs verzeichneten weiterhin starke Zuflüsse (1,8 Milliarden Euro), da europäische Unternehmensanleihen weiterhin Kursgewinne verzeichnen. Anleihe-ETFs der Schwellenländer verzeichneten mit 1,4 Milliarden Euro weiterhin hohe Zuflüsse, da die Suche nach rentierlichen Anlagemöglichkeiten weiterging. Bei ETFs auf Hochzinsanleihen kam es zu Rückflüssen in Höhe von 82 Millionen Euro, wogegen ETFs auf europäische Staatsanleihen Zuflüsse in Höhe von 824 Millionen Euro verbuchten. Hinweise großer Zentralbanken und ein gemischtes Inflationsbild führten dazu, dass Investoren ihre Erwartungen über eine Zinsnormalisierung überprüften. Inflationsindexierte Anleihe-ETFs verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 196 Millionen Euro.

Rohstoff-ETFs verzeichneten Rückflüsse in Höhe von 56 Millionen Euro, diese verteilten sich im Wesentlichen auf marktbreite Rohstoff-ETFs

Source: ETFWorld

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