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Lyxor ETF Barometer : Aktuelle ETF-Trends in Europa für April 2017

Die Zuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt verlangsamten sich im April 2017 deutlich…….


Marlène Hassine – Head of ETF Research – Lyxor ETF


Die Nettomittelzuflüsse summierten sich im Verlauf des Monats auf 4,4 Milliarden Euro, was dem niedrigsten Niveau seit Dezember 2016 entspricht. Das insgesamt in ETFs verwaltete Vermögen stieg im Vergleich zum Jahresende 2016 um elf Prozent auf nun 572 Milliarden Euro, inklusive eines positiven Markteinflusses von vier Prozent. Europäische und globale Aktien profitierten von im Vergleich zu den USA attraktiven Bewertungen.

Die Zuflüsse in Aktien-ETFs sanken auf 2,7 Milliarden Euro, was durch Rückflüsse in Höhe von 1,6 Milliarden Euro aus US-amerikanischen Aktien, vor dem Hintergrund hoher fundamentaler Bewertungen und politischer Unsicherheiten in den USA, erklärt werden kann. Europäische Aktien-ETFs profitierten vom Rückgang politischer Unsicherheiten in Europa und verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 2,4 Milliarden Euro. Die signifikanten Zuflüsse in globale Aktien-ETFs in Höhe von 1,1 Milliarden Euro reflektierten erneut den zunehmenden Optimismus in einem positiven gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Bei Asien-Pazifik Aktien-ETFs kam es mit Zuflüssen in Höhe von 190 Millionen Euro zu einer Trendwende, nachdem unterstützende Wirtschaftsdaten veröffentlicht worden sind. Bei Aktien-ETFs der Schwellenländer verlangsamten sich die Zuflüsse vor dem Hintergrund eines unsicheren Ausblicks in China und dem volatilen Ölpreis auf 768 Millionen Euro; diese konzentrierten sich vor allem auf marktbreite AktienETFs. Smart Beta-ETFs sahen erneut eine Trendwende mit Zuflüssen in Höhe von 212 Millionen Euro. In einem Umfeld rückläufiger Zinsen waren die Zuflüsse in Income-ETFs mit 446 Millionen Euro signifikant, wogegen die Zuflüsse in Value-ETFs weiterhin negativ waren.

Anleihe-ETFs verzeichneten mit 1,3 Milliarden Euro ebenfalls geringere Zuflüsse. Interessanterweise konzentrierten sich diese mit Zuflüssen in Höhe von 950 Millionen Euro vor allem auf Anleihe-ETFs der Schwellenländer. Bei Staatsanleihen der Eurozone kam es in einem politisch weniger riskanten Umfeld zu Zuflüssen in Höhe von 212 Millionen Euro. Bei ETFs auf Hochzinsanleihen kam es ebenfalls zu Zuflüssen (186 Millionen Euro). Nach einem 11-Monats-Rekordhoch im März kam es bei ETFs auf IG-Unternehmensanleihen zu einer deutlichen Trendwende mit Rückflüssen in Höhe von 169 Millionen Euro. Die Rückflüsse in inflationsindexierte Anleihe-ETFs waren erneut mit 215 Millionen Euro negativ.

Rohstoff-ETFs verzeichneten mit 372 Millionen Euro deutliche Zuflüsse, diese konzentrierten sich dabei vor allem auf marktbreite Rohstoff-ETFs.

Source: ETFWorld.ch

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