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Global ETP Landscape von BlackRock für November 2017 und den monatlichen Kommentar speziell zum europäischen ETP-Markt

Die globalen Highlights: ETPs haben im November weltweit unter dem Strich 52,6 Milliarden Dollar frisches Kapital verbucht, angeführt von Produkten auf US-Aktien und Produkten mit breitem Zugang zu Märkten der Industriestaaten sowie unterstützt vom Anleihensegment..

Patrick Mattar aus dem iShares Kapitalmarkt-Team


Vom Gesamtgeschäft entfielen 40,9 Milliarden Dollar auf Aktienprodukte, die seit Anfang 2017 auf 404,5 Milliarden Dollar kommen.

Produkte auf US-Aktien haben 17,4 Milliarden Dollar eingesammelt. Davon entfielen 5,5 Milliarden Dollar auf zyklische Sektoren. Ein weiterer Schwerpunkt lag angesichts des soliden Wirtschaftswachstums auf Momentum- und Value-Produkten.

ETPs mit breitem Zugang zu Industriestaaten kamen auf 9,6 Milliarden Dollar, beflügelt von starken Unternehmensgewinnen und Konjunkturdaten im Zusammenspiel mit der lockeren Gangart der Notenbanken.

Auf Anleihenprodukte entfielen im November 11 Milliarden Dollar, angeführt von Unternehmensanleihen mit Investmentgrade-Ratings (4,1 Milliarden Dollar) und inflationsgeschützten Papieren (1,2 Milliarden Dollar).

Patrick Mattar aus dem iShares Kapitalmarkt-Team kommentiert die fünf Kerntrends am europäischen ETP-Markt im November wie folgt:

  1. Zeit für eine breite Streuung

„Auch der November bescherte ETPs mit Zugang zu breiten Märkten der Industriestaaten, die in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) gelistet sind, hohe Zuflüsse. Damit setzte sich ein Trend fort, den wir in vier der vergangenen fünf Jahre gesehen haben: Entsprechende Produkte verbuchen im vierten Quartal mehr Neugeschäft als in allen anderen Quartalen. Ein Thema, das auf der Tagesordnung bleibt, sind ETPs mit Listings in den USA, die breite Aktienmärkte der Industriestaaten abbilden. Im Jahr 2017 hat diese Produktkategorie bislang 91 Milliarden Dollar zusätzlich verzeichnet.“

  1. Anhaltende Zuflüsse in europäische Aktien

„ETPs auf europäische Aktien, die in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) gelistet sind, kommen inzwischen auf 15 Monate in Folge mit Zuflüssen. Zum ersten Mal seit Juli verlief auch das Neugeschäft für Produkte mit US-Listings unterm Strich positiv, mit 716 Millionen Dollar. Diese Zuflüssen fallen mit einer Rally des Euro-Dollar-Wechselkurses zusammen, sprich: Weil der Euro gegenüber dem Dollar aufwertet, schauen US-Anleger vermehrt nach Europa.“

  1. Investmentgrade-Unternehmensanleihen gefragt

„Zuflüsse in Schwellenländerpapiere sind in diesem Jahr eines der vorherrschenden Themen. Das gilt speziell für Europa, wo Anleger entsprechenden Produkten 8 Milliarden Dollar zusätzliches Kapital anvertrauten. Im vierten Quartal schwächeln Schwellenländeranleihen-ETPs bislang, während Dollar- und Euro-Papiere mit Investmentgrade-Ratings gefragt bleiben.“

  1. Durchhänger bei Schwellenländeranleihen

„Der November war erst der zweite Monat im Jahr 2017, in dem ETPs auf Schwellenländeranleihen unter dem Strich Abflüsse erlebten, und zwar in Höhe von 750 Millionen Dollar. Die Mehrheit dieser Abflüsse betraf Hartwährungsanleihen.“

  1. Gold-ETPs

„Gold-ETPs, die in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) gelistet sind, verbuchten im November 747 Millionen Dollar zusätzlich. Das war der höchste Zufluss seit Februar. Die unterschiedlichen Muster in den Kapitalströmen bei Produkten mit US- und EMEA-Listings haben sich in diesem Jahr als anhaltender Trend herauskristallisiert. Diese Entwicklung setzte sich auch im November fort: US-Anleger haben 175 Millionen Dollar abgezogen, während europäische Anleger ihre Positionen ausgebaut haben.“

Quelle: ETFWorld

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