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Amundi: ETF-Mittelzuflüsse – globaler und europäischer ETF-Gesamtmarkt – per Ende April 2017

Dem europäischen ETF-Markt sind seit Jahresbeginn bis Ende April 2017 34 Milliarden Euro an neuen Mitteln zugeflossen…….

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Karin Russel, Head of Amundi ETF, Indexing & Smart Beta Schweiz


Im Fokus des Anlegerinteresses standen Aktien-ETFs, denen 22,3 Milliarden Euro zuflossen.

Renten-ETFs verbuchten ein Plus von 10,2 Milliarden Euro.

Rohstoff-ETFs ein Plus von 1,8 Milliarden Euro.

Einige seit Jahresbeginn zu beobachtende Trends haben sich im April verstetigt:

Hinsichtlich der Regionen dominieren auf der Aktienseite seit Jahresbeginn bis Ende April globale Aktien-ETFs (+ 4,15 Milliarden Euro).

Interessant ist die Trendumkehr bei Eurozonen Aktien-ETFs. Haben Anleger aus dieser Anlagekategorie im vergangenen Jahr bis Ende November noch 11,5 Milliarden Euro abgezogen, schieben sich Eurozonen Aktien-ETFs (+3,7 Milliarden Euro) dank einer stark anziehenden Nachfrage im April (+1,6 Milliarden Euro) auf den zweiten Platz vor.

Hintergrund sind die guten Zahlen für die Eurozone (Aufhellung bei Wachstum, Beschäftigung und Konsum sowie das beste Sentiment seit 2011), die Erwartung, dass die geldpolitischen Rahmenbedingungen auf absehbare Zeit vorteilhaft sein werden, und die Tatsache, dass das politische Risiko in Frankreich quasi irrelevant geworden ist. Zudem sind europäische Aktien im Vergleich zu US-Titeln günstig bewertet. Während das Kurs-Gewinn-Verhältnis des MSCI EMU Indexes heute niedriger als vor drei Jahren ist, hat es für den MSCI USA im gleichen Zeitraum um 20 % zugelegt. Wir sind zuversichtlich, dass sich dieser Bewertungsunterschied in den nächsten Monaten zugunsten europäischer Aktien nivellieren sollte.

Kumulierte Mittelzuflüsse in europäische Aktien-ETFs (in Milliarden Euro) per April 2017

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Quelle: Bloomberg, Amundi ETF, Indexing & Smart Beta per 30. April 2017. Die genannten Nettomittelzuflüsse basieren auf Daten zum europäischen Primärmarkt (YTD). Auf Basis von 2050 europäischen ETFs, interne Daten von Amundi ETF.

Nordamerika-Aktien-ETFs verbuchen ebenfalls seit Jahresbeginn bis Ende April 2017 Zuflüsse (+2,37 Milliarden Euro), wobei wir in diesem Segment im April Abflüsse (-1,5 Milliarden Euro) sahen.

Auf Einzelländerebene dominiert weiterhin Japan (+1,2 Milliarden Euro). Hintergründe sind die anhaltende Erholung der Wirtschaft, steigende Gewinnen und eine Arbeitslosenrate, die auf ihr 20-Jahre-Tiefstand gefallen ist. Zudem bestätigte der Anfang April von der Bank of Japan veröffentlichte Tankan-Bericht die guten Zahlen für die Binnennachfrage (Investitionen). Unterstützend wirkt zudem die Senkung der Unternehmenssteuer.

Auf der Rentenseite dominieren weiterhin Schwellenländer-Staatsanleihen (+4,5 Milliarden Euro) und bei Unternehmensanleihen Floating-Rate-Notes (+2,3 Milliarden Euro seit Jahresbeginn und 610 Millionen Euro im April), gefolgt von US-Unternehmensanleihen (+1,4 Milliarden Euro).

Faktor-Investing liegt mit einem Plus von 3,6 Milliarden Euro seit Jahresbeginn weiterhin im Trend. Am stärksten gefragt sind Size (+1,35 Milliarden Euro) und Value (1,34 Milliarden Euro). Im April war Size (Small- und  Mid-Caps; + 288 Millionen Euro) der gefragteste Anlagefaktor, gefolgt von High Dividend (+235 Millionen Euro).

Mittelzu- und –abflüsse in Smart-Beta-ETFs

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Quelle: ETFWorld.ch

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