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09. Februar 2018: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Börse zum Start schwächer erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute schwächer eröffnen……

Die Hoffnungen auf ein Ende der Korrektur an den Börsen haben sich nicht erfüllt. Nach dem erneuten Abverkauf an der Wall Street hat der S&P-500 seit dem Beginn der Kurskapriolen 10% an Wert verloren, befindet sich damit also auch technisch in einer Korrektur. Das IntramarketUmfeld spricht gegen eine Stabilisierung. Der VIX ist wieder über 30 gestiegen und notiert damit weit über seinem Durchschnittswert von rund 20. Auch wenn der Volatilitätsindex damit noch immer weit von den jüngsten Hochs von rund 50 entfernt ist, könnte er Verkäufe auslösen.  

SCHWEIZ | Klarer Abwärtstrend beim SMI 

Am Schweizer Aktienmarkt hat sich der Abwärtstrend am Donnerstag im späten Handel rasant beschleunigt und beim Leitindex SMI für einen Schluss auf dem tiefsten Stand seit April 2017 gesorgt. Vor allem mit Eröffnung der Wall Street hat sich hierzulande, aber auch an den europäischen Märkten der Verkaufsdruck abermals erhöht. Mit den jüngsten Marktturbulenzen hat sich auch die Volatilität zurückgemeldet. Von den 30 wichtigsten Titeln haben am Ende 29 verloren und nur die Swiss Re gewonnen. Der Rückversicherer Swiss Re (+2,1%) hatte am Vorabend bestätigt, Gespräche mit dem japanischen Technologiekonzern Softbank über den Kauf einer Minderheitsbeteiligung zu führen.   

GLOBAL | Dow Jones jetzt im Korrekturmodus

Die Wall Street ist am Donnerstag stramm auf Talfahrt gegangen. Der nervöse und damit volatile Handel der vergangenen Tage setzte sich zunächst fort, wich aber im Verlauf immer deutlicher einer heftigen Abwärtsbewegung. Der Dow glitt zudem in den Korrekturmodus ab – er stürzte seit dem letzten Hoch am 26. Januar um 10% ab. Die aktuelle Marktphase scheint von den Zinsentwicklungen bzw. den Spekulationen über selbige geprägt zu sein. Werfen vermeintlich sichere Anlagen wie Anleihen mehr ab, verlieren risikoreiche Papiere wie Aktien an Attraktivität. Angeheizt wurden die Zinsspekulationen  auch von der britischen Notenbank. Die Bank of England rechnete damit, dass die Zinsen schneller und höher steigen würden als von ihr zuletzt avisiert.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch

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